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Kirche Nazza

Vorschaubild

Die Jahreszahl 1560 steht als Baujahr der jetzigen Kirche auf einer Steintafel neben dem früheren Haupteingang. Entsprechend dieser Zeit finden sich Stilelemente vom Übergang der Gotik zur Renaissance, zum Beispiel in der Art der Fenstergestaltung. Auf einen Vorgängerbau weisen wieder entdeckte Grundmauern, ein zwischen 430 und 1440 geschnitztes Kruzifix und an der oberen Empore ein in Stein gehauenes Sakramentshäuschen sowie eine Glocke von 1510. Aus dem Jahre 1758 existiert eine Notiz über das Vorhandensein einer noch älteren Glocke aus dem Jahre 1480.

Der Ort selbst wurde 1015 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als Heinrich II. den thüringischen Pagum "Lupenzgau" und darin auch Nazaha der Abtei Fulda zuwies. Seit 1513 war der ehemalige Malteserritter von Hopfgarten erblich mit dem "Amt Hayneck" belehnt. Diese Familie ließ auch 1560 die jetzige Kirche errichten und an der Nordseite Ihren "Edelmannsstand" einbauen. Unter dieser Empore befindet sich ihre Familiengruft, die ein Grabstein für den 1717 verstorbenen Hans Ernst von Hopfgarten abdeckt.  

Am 12. September 1971 fand nach einer umfassenden Außen- und Innenrenovierung und Verlegung des Haupteingangs auf die Südseite die Wiedereinweihung des Gotteshauses statt. Seitdem trägt es den Namen "Christuskirche".

 

Kirche in Nazza

 

Bis in den 1960er Jahren war der Haupteingang direkt an der Straße.

Kirche in den 1960er Jahren

 

Der heutige Eingang zur Kirche

Eingang zur Kirche

 

Blick in den Altarraum

 Blick zum Altarraum

 

Der Taufstein

Taufstein

 

Hinter diesem Grabstein befindet sich die Gruft derer von Hopffgarten

Grabstein

 

Schon viele Jahre ist Herr Klinkhardt als Organist für unsere Kirche tätig

Organist Ernst Klinkhardt

 

Jedes Jahr zum Erntedankfest wird die Kirche mit Erntegaben geschmückt

Erntedankfest

 

Erntedankfest


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