In Ebenshausen gut mitgespielt!

Gruppenbild 2015 (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Gruppenbild 2015

Beim mittlerweile zur Tradition gewordenen Beachvolleyballturnier zum "Tag der Arbeit" in Ebenshausen verkauften sich die Nazzaer sehr ansprechend. Zunächst muss man der „Jugendtruppe“ ein großes Lob aussprechen. Sie spielten gegen ausschließlich Erwachsene mutig und selbstbewusst und konnten gegen den Gastgeber sogar den Tie Break erzwingen. Auch gegen den späteren Sieger ließen sie sich nicht „abschießen“ (siehe Spielprotokoll). Es traten als Nazza I. an: Loris Fischer, Maximilian Leise, Tobias Wiegand, Mala Mähler, Leon aus Eisenach sowie als „Leihgabe“ der Torwart der SG Ruhla/Etterwinden. Die beiden Letzteren sollte bei den „Großen“ von Nazza II. (Felix und Say Tani Mähler, Bastian und Udo Heilwagen, Michel Herold) auch noch eine Rolle spielen.
Hier lautet die Zusammenfassung: „Erst verzockt, dann verletzt“! Beide Mankos konnten jedoch ordentlich kompensiert werden.
Zunächst war man der Meinung, dass man mit nur 5 Spielern durchaus bestehen kann. Schnell zeigte sich aber, dass die Position 6 im Volleyball, die die Feldmitte abdeckt und für die kurzen Bälle hinterm Block zuständig ist, an allen Ecken und Enden fehlte. So ging auch gleich der erste Satz gegen Berka recht deutlich mit 8:15 verloren. Man durfte zwar die o.g. Leihgabe aus Ruhla im 2. Satz ergänzen, hier fehlte aber anfänglich die Zuordnung und so ging auch der zweite Satz knapp mit 13:15 verloren. Hätte man diesen taktischen Fehler nicht begangen und mit einem Auftaktsieg begonnen, wäre man ungeschlagen Turniersieger geworden.
Im zweiten Spiel, diesmal mit Leon als 6. Spieler, war Mihla zunächst besser und gewann den ersten Satz 15:11. Im nächsten Durchgang siegte Nazza II., nach mehreren Satzbällen, mit 18:16 und auch der Entscheidungssatz wurde mit 10:6 gewonnen.
Das 3. Spiel brachte nun das Verletzungspech. Nach einem Angriffsball am Netz trat Michel Herold einem gegnerischen Spieler der Gastgeber auf den Fuß und verdrehte sich den Knöchel. An ein Weiterspielen war nicht mehr zu denken – stattdessen kühlen mit Eis. Trotzdem konnte man das Spiel, wiederum im Tie Break, siegreich gestalten.
Nachdem die eigentlich letzte Begegnung des Tages, Nazza I. gegen Nazza II., für letztere siegreich ausging, entschieden sich die Organisatoren um Matthias Genzel für eine Finalrunde, weil Nazza II., Mihla und Berka je einmal verloren hatten.
Hier schlug zunächst Mihla die Berkaer und anschließend leider auch Nazza II., wenn auch erst im Tie Break (10:8). Vom letzten Spiel des Tages sollte noch das 15:0 zwischen Nazza und Berka im ersten Satz Erwähnung finden.
Alles in allem ein gelungener Nachmittag, der bei jedem bestimmt wieder im Terminkalender 2016 steht.

Weitere Informationen

Mehr über