Erneut 43 Tore für die Nazzaer A-Jugend-Handballer!
Und das auswärts und ohne die „Tormaschine“ Dominik Marx. Ein Beleg dafür, wieviel Potential in dieser Mannschaft steckt.
Die Wegstrecke bis nach Krölpa, in der Nähe von Saalfeld/Rudolstadt gelegen, war lang (über 1 ½ Stunden Fahrzeit) und die Halle dort extrem klein - so lassen sich die Startbedingungen für die A-Junioren des SV Haineck Nazza und deren Trainer Andreas Böhm und Martin Marx beschreiben.
Man ging hochmotiviert in die Partie, obwohl der Gegner als Letzter in der Tabelle der Landesliga rangiert. Die erste Hürde, die es zu überwinden galt, war jedoch die Auffassung der Schiedsrichter über das Leiten eines Handballspiels. Fragen nach dem Grund einer Entscheidung wurden rigoros mit einer Zeitstrafe oder einer Verwarnung für die Bank geahndet! Zeitweise stand man nur mit drei Spielern auf der Platte.
Davon unbeeindruckt merkte man allen Nazzaer Akteuren die Freude am Spiel an, zuweilen war es auch der Übermut vorm gegnerischen Tor, der so manchen zusätzlichen Treffer verhinderte. Trotzdem hatte man zur Pause mit 22 schon doppelt so viele Tore erzielt, wie die SG Krölpa/Könitz/Saalfeld mit 11.
Erwähnenswert ist wieder einmal die gute Leistung des Nazzaer Torwartes Lucas Hausmann. Zudem konnten sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen lassen und die 7-Meter-Quote lag wieder bei 100%. Auf der Anzeigetafel stand beim Schlusspfiff ein 23:43 – aus Sicht der Gastgeber natürlich!
SV Haineck Nazza: Lucas Hausmann (TW), Felix Mähler (9/1), Kevin Gellrich (8), Marcel Malinescu (8), Bastian Heilwagen (7/4), Julian Steinert (7), Christian Broßmann (3), Konrad Schneider (1)
7-Meter: 3/1; 5/5; Zeitstrafen: 10:12 min.