Burgverein Nazza feierte sein 20jähriges Bestehen

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Am Vorabend des 1. Advent hatte der Vorstand des Nazzaer Burgvereins zu einem gemütlichen Abend in die neue Heimatscheune eingeladen. Viele Vereinsmitglieder folgten dieser Einladung.

Nach einem gemeinsamen Schlachteessen berichtete Vorsitzender Dieter Heider sehr eindrucksvoll über die vielen Aktivitäten des Vereins, der sic h gemeinsam mit der Gemeinde die Rettung des Kulturdenkmals Burg Haineck auf die Fahnen schreiben kann.

In den 1990er Jahren erwachte die Burg aus ihrem Dornröschenschlaf. 1992  feierte die Haineck ihren 600. Geburtstag, welcher im großen Stil gefeiert wurde. Das ganze Dorf war auf Beinen und die alten Gemäuer waren in aller Munde. Noch im gleichen Jahr gründete sich der Burgverein, mit dessen Hilfe die vom Verfall bedrohten Überreste der Feste bewahrt werden sollten.

Seit dieser Zeit hat sich die Burganlage dank des unermüdlichen Engagements des Burgvereins und des damaligen Bürgermeisters Hilmar Kapp von einer verfallenen und unansehnlichen Ruine zu einem wahren Schmuckstück verwandelt. Die Mauern wurden saniert. Aus dem Westturm entstand ein Aussichtsturm. Eine Außentreppe führt heute in das Turminnere. Dort gelangt man über eine Wendeltreppe nach oben, wo sich dem Betrachter ein wunderschönes Panorama zum Thüringer Wald, über den Hainich bis ins Eichsfeld bietet.

Viele Begegnungen finden heute in den alten Gemäuern statt. Zu Himmelfahrt pilgern Groß und Klein zur Burgruine, um dort den schon zur festen Tradition gewordenen Himmelfahrtsgottesdienst zu feiern. Sogar ein Brautpaar gab sich dort schon das Ja-Wort und Familien verbringen hier mit ihren Kindern ganze Wochenenden. Geschlafen wird in Zelten und gekocht am Lagerfeuer – Natur pur erleben - das alles ist heute mit Absprache des Burgvereins in der alten Burgruine Haineck möglich.  

Aber auch die Trachtengruppe unter der Leitung von Frau Hartmann und Heimatstube, hier zeichnen Frau Moschkau und Frau Schmidt verantwortlich, machen Nazza und die Region bekannt.

Das Engagement von Frau Hartmann und Gründungsmitglied Kurt Heilwagen wurden an diesem Abend besonders gewürdigt.

Altbürgermeister Hilmar Kapp gab in einem Lichtbildervortrag nochmals die Einzelheiten der Sanierung der Burg zur Kenntnis, die vor allem durch die Gemeinde Nazza besorgt wurde. Bürgermeister Behringer machte auf die noch anstehenden Aufgaben, so die Sicherung des großen Turmes, aufmerksam.

Hierzu versicherte Landtagsabgeordneter Gustav Bergemann, der als Gast anwesend war und die Geschicke des Vereins vorbildlich unterstützt hatte, auch weitere Hilfe zu. 

Insgesamt ein gelungener Abend, eine wichtige Rückschau auf das bisher geleistete an Arbeit für Nazza und die Region. Ein herzliches Dankeschön auch an Dieter Heider, der dewn Verein mit viel Geschick führt!

 

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Vereinsvorsitzender Dieter Heider (rechts) und Vorstandsmitglied Kurt Heilwagen, die sich seit 20 Jahren ehrenamtlich  um den Erhalt und die Sanierung der Burgruine Haineck kümmern.

 

- Ortschronist Rainer Lämmerhirt, Mihla -